Veröffentlicht am: 03.04.18

Das Holzhaus – gesundes Wohnen in natürlichem Klima

Holzhäuser erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Insbesondere das gesunde und angenehme Wohnklima in Holzhäusern sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen für ein Holzhaus entscheiden. Doch wie entsteht dieses gesunde Wohnklima im Holzhaus und welche anderen Vorteile bringt ein Holzhaus mit sich? Das und mehr erfahren Sie hier.

Der Baustoff Holz sorgt für ein besonders natürliches und angenehmes Wohnklima

Als natürlicher Baustoff bringt Holz einige Vorteile mit sich. Einer dieser großen Vorteile ist die offene Diffusion des Baustoffes. Sie trägt zu einer optimalen Luftfeuchtigkeit bei, die von den Bewohnern von Holzhäusern als sehr angenehm empfunden wird.


Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit automatisch auf etwa 40 % und sorgt dafür, dass sie in dieser Höhe konstant beibehalten wird.


Die Luftfeuchtigkeit ist im Hinblick auf das Wohlbefinden in Innenräumen ein sehr wichtiger Faktor. Eine optimale Luftfeuchtigkeit wird als angenehm empfunden und wirkt sich besonders positiv auf die Schleimhäute aus. Vor allem Asthmatiker, Allergiker und Personen mit einem schwachen Immunsystem profitieren daher stark von dem gesunden Wohnklima eines Holzhauses, doch für alle anderen Personen bringt diese natürliche Art des Bauens ebenso viele Vorteile mit sich.


Subjektiv wird das Wohlbefinden in den Innenräumen eines Holzhauses angenehmer und positiver empfunden und auch objektiv lässt sich beobachten, dass Bewohner von Holzhäusern in vielen Fällen seltener krank werden und beispielsweise im Winter deutlich weniger anfällig sind für Erkältungskrankheiten.

Darauf müssen Sie bei einem Holzhaus besonders achten

Das besondere Raumklima innerhalb eines Holzhauses beruht auf der Diffusion des Baustoffs Holz. Damit wird die Fähigkeit bezeichnet, selbstständig und ohne äußere Einwirkungen durch Molekularbewegungen für einen Luftaustausch zu sorgen. 
Oft wird dies auch als das Atmen des Holzes bezeichnet.


Um die Diffusion in einem Holzhaus zu bewahren, ist es sehr wichtig, auf eine diffusionsoffene Bauweise zu achten und keine Folien und Sperrschichten zu verwenden. In Holzhäusern, in denen Folien verarbeitet oder Sperrholzplatten mit einer Bindung aus chemischem Holzleim verwendet wurden, kann keine natürliche Diffusion stattfinden und das gesunde Raumklima, das ein Holzhaus mitbringen sollte, geht verloren.


Beim Bau eines Holzhauses ist es daher wichtig, darauf zu achten, insbesondere nach Innen hin eine mindestens 5 cm breite, durchgängige Vollholzschicht zu verbauen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Sie in den Genuss des für Holzhäuser so typischen, gesunden Raumklimas kommen.


Des Weiteren sollte beim Bau eines Holzhauses darauf geachtet werden, dass der Baustoff Holz so natürlich wie möglich gelassen wird und mit möglichst wenig Chemie behandelt wurde. Druckimprägniertes und anderweitig behandeltes Holz sollte daher im Interesse der Baubiologie vermieden werden.

Die Wärmeregulierung von Holzwänden

Neben der optimalen Luftfeuchtigkeit bieten Holzhäuser auch aufgrund der Wärmeabstrahlung ein ganz besonderes Raumklima.


Wer das Gefühl kennt, sich im Winter in einem Raum mit Vollholzwänden aufzuhalten, wird den Unterschied zu herkömmlichen Stein gebauten Räumen kennen und die Behaglichkeit des Holzhauses nicht mehr missen wollen.


Deutlich wird die gute Wärmeabstrahlung auch durch die niedrigeren Heizkosten. Räume, die nur auf etwa 19° C geheizt werden, fühlen sich in einem Blockhaus genau so warm an wie 21° C in einem herkömmlichen Steinhaus. Der Grund dafür liegt in der Fähigkeit des Baustoffes Holz, Wärme aufzunehmen, zu speichern und langsam wieder an die Innenräume abzugeben. Da die Holzwände wesentlich langsamer auskühlen, muss auch über Nacht weniger geheizt werden, was zusätzliche Heizkosten einspart.


Dieser Effekt sorgt auch im Sommer für angenehme Temperaturen, denn das Holzhaus heizt sich wesentlich weniger auf als ein vergleichbares Steinhaus.

Weitere Vorteile von Holzhäusern

Neben dem angenehmen und gesunden Klima haben Holzhäuser noch weitere Vorteile. 
So neigen Holzhäuser im Gegensatz zu Steinhäuser so gut wie gar nicht zur Schimmelbildung, da das Holz die Feuchtigkeit aufnimmt und wieder an die Umwelt abgibt.


Massive Holzhäuser punkten außerdem mit einer kurzen Bauzeit und einer langen Lebensdauer.

Welche Nachteile haben Holzhäuser?

Wo viel Licht ist, ist naturgemäß auch Schatten und so gibt es auch bei Holzhäusern den einen oder anderen Nachteil.


Der Schallschutz ist beispielsweise oft etwas schlechter als in einem Steinhaus, da Geräusche durch das Holz besser übertragen werden.


Etwas Arbeit und Aufwand kann außerdem der äußere Holzschutzanstrich eines Holzhauses mit sich bringen. Etwa alle fünf bis zehn Jahre sollte das Holzhaus nachgestrichen werden, obwohl auch ohne den Anstrich eine natürliche Versiegelung des Holzes auftritt. Dadurch färbt sich das Holz der Außenwände jedoch in den meisten Fällen grau und bietet einen Anblick, der von den meisten Menschen als unattraktiv empfunden wird, jedoch auch seinen Reitz hat.

Haben Sie weitere Fragen zu einem Holzhaus? Sprechen Sie uns gerne an.

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